Im Jahre 1932 wurde das "Zeughaus" errichtet, welches bis vor kurzem noch in Verwendung stand. 1979 wurde aufgrund des Ankaufes eines Feuerwehrautos ein kleiner Anbau zum Feuerwehrhaus errichtet. Es wurde ein reiner Zweckbau ohne zusätzliche Funktionsräume (Mannschaftsraum, Nassräume) errichtet, ohne auf das Ortsbild zu achten (3 Wände und ein flaches Welleternitdach).
Bereits 1995 wurde darüber gesprochen, dass dieses alte, sehr feuchte Feuerwehrhaus einer Generalsanierung unterzogen werden muss und entsprechend den heutigen Anforderungen ausgestattet werden soll. Bereits im Sommer 1995 wurde mit der Anrainern ein Vertrag abgeschlossen, in dem sie das angrenzende Grundstück, dankenswerter Weise, an die Gemeinde verkauft, jedoch mit der Auflage, dass dieses Grundstück nur für allgemein öffentliche Interessender KG Rohrbach verwendet werden darf. Im Zuge einer Besichtigung des alten Feuerwehrhauses mit Bürgermeister Ing. Firmkranz wurde festgestellt, dass bei einem sinnvollen neuen Zubau der kleine Anbau aus 1979 und das gesamte Dach abgetragen werden müssen. Es wären lediglich drei Wände mit sehr großen Feuchtigkeitsschäden übrig geblieben. Auch wäre der Standort am schmälsten Parzellenteil geblieben, was wiederum keine Verbesserung der Straßensituation ermöglicht hätte.
Unter Betrachtung vorangeführter Punkte wurde zuerst innerhalb der örtlichen Feuerwehr das "JA zum NEUBAU" beschlossen und dann bezüglich der konkreten Umsetzung mit der Marktgemeinde verhandelt. In deren Auftrag wurde dann ein Architekt aus der Aktion des Landes "Niederösterreich Schön erhalten - Schöner gestalten" eingeladen. Dipl.-lng. Essl Harald vom Büro DI Pluharz übermittelte uns einen Bebauungsvorschlag und eine Kostenschätzung. Weitere Kostenschätzungen wurden eingeholt, die Eigenleistungen definiert und ein Finanzierungsmodell erarbeitet.
An Hand dieser Vorarbeiten beschloss der Gemeinderat der Marktgemeinde Ziersdorf in seiner Sitzung vom 4. März 1998 dem Neubau des Feuerwehrhauses in Rohrbach zuzustimmen und die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Es wurden die Baufirmen der Region zur Ausschreibung eingeladen und die Firma Watzinger aus Ziersdorf erhielt seitens des Gemeinderates den Zuschlag für den baulichen Teil. Nach Erstellung der Planunterlagen und Durchführung des baubehördlichen Bewilligungsverfahrens konnte mit der Arbeit begonnen werden.